Von Dämonen und Rudeltieren

Session 16 - Die Minotauren

Die Zeit zieht hier unten an uns vorbei, doch wir spüren das nicht. Es gibt hier kein Tag und keine Nacht, kein Wind weht, keine Sonne scheint auf uns herab. Es ist nur.. feucht, dunkel, unerträglich.
Wir haben hinter zweien der Türen im grossen Raum Treppen gefunden, wissen aber nicht, ob die uns weiter oder nur weiter zurück bringen.. aber was bleibt uns anderes übrig, als nicht aufzugeben und dem Weg zu folgen? Unsere erste Wahl brachte uns nicht weiter, denn unerklärlicherweise führte uns der Weg wieder zum Runden Raum in dem sich beide Dämonen aufhalten.. also haben wir den zweiten Weg ausprobiert. Es gibt viele Windungen und Verbindungen zwischen den Gängen, doch etwas war neu.. denn wir kamen in eine Bibliothek.
Ich lese ja nicht gerne und viel, kenne mich mit Büchern und Ähnlichem nicht aus; doch als ich diesen Raum betrat fiel meine Aufmerksamkeit sogleich auf ein grosses Buch, ein Foliant, welches in der Mitte des Raumes aufgestellt war. Ich bin ja von Natur aus eher vorsichtig mit Dingen mit denen ich mich nicht auskenne, Michael ist da, wie ich über die Zeit beobachten durfte allerdings anders.. Ohne zu zögern hat er den Folianten angefasst, geschehen ist zunächst scheinbar nichts, er hat uns später allerdings erzählt, dass etwas in ihm vom Folianten aufgesogen worden war.
Als Michael das Buch dann öffnete (im Glauben, er würde zwei Dämonen, die sich im Nebenraum befanden aufsaugen) wurde er jedoch selbst vom Buch eingesogen.
Michael hat schnell gemerkt, dass er zwischen den Seiten wechseln konnte, doch sein Temperament spielt oftmals gegen ihn. Er lenkte die Aufmerksamkeit eines Zwergen-Nekromanten auf sich, wodurch wir ausserhalb des Buchs zum schnellen Handeln gezwungen wurden. Ich habe die Seite, auf die sich Michael befand aus dem Buch ausgerissen, was Michael mitsamt Zwerg vor uns erscheinen liess. Also stürzten wir uns auf den Zauberer.. Ich habe bei der ganzen Verwirrung versucht, den Zwergen wieder im Foliant einzusperren; unglücklicherweise ging die Idee schief und ein Drache wurde aus dem Buch befreit.. Er schlug sich den Schädel jedoch so hart an die Decke an, dass ein paar Schläge ausreichten, um mir einen neuen Zahn zu bescheren.

Nach dem Kampf haben wir sowas wie eine Tür, die anderen haben das ein “Portal” genannt, durch den man offenbar in eine andere sogenannte “Dimension” geraten kann.. Tanrinn, der sich mit solchen Dingen auszukennen scheint, war sich jedoch sicher, dass ein Zurückkommen durch das Portal ausgeschlossen sei. Also haben wir es vorerst ignoriert und sind weiter gegangen..

Diese Nacht ist was komisches geschehen und ich bin mir nachwievor nicht sicher, ob ich nicht nur geträumt habe. Die anderen scheinen aber den gleichen Traum gehabt zu haben, darum fange ich an zu glauben, dass es mehr auf sich hat.
Als wir uns schlafen legten und ich die Augen wieder aufmachte, fand ich mich an einem Tisch, in einem fremden Raum, umgeben von haarigen, muskulösen Kreaturen wieder. Mir wurde gesagt, dass man diese Kreaturen als “Minotaruen” bezeichnet und sie in der Regel von Bösartiger Natur sind..
Nach und nach sind meine Kameraden in den zunächst reglosen Minotaurenkörper “erschienen”. Es scheint so, als bräuchten die Minotauren unsere Hilfe. Wenn ich es richtig verstanden habe, so ist Rurikula für die unsichtbare Mauer im Norden zuständig.. und um die Mauer zu passieren, müssen wir selbst zu Dämonen werden, haben die Minotauren behauptet…
Sie haben uns auch gesagt, dass wir um die Dämonen von dieser Welt ein für alle Mal zu vertreiben es nötig ist, zunächst Rurikula zu beseitigen, da er sonst all unsere Versuche zunichte machen wird. Rurikula soll der Onkel des Königs von Pawn sein.. den muss ich also im Auge behalten.. er könnte etwas mit dem Massaker in der Wüste zu tun haben.

Salomon, der geschichtlich interessiert ist, hat seinerseits versucht Ordnung in seinen Kopf zu schaffen. So scheint es so zu sein, dass Martin und Raphael vor allem stehen. Nachdem sie gestorben sind, kam die Zeit der Kreuzritter. Diese haben alle Rassen ausser ihre eigene bekämpft und auszulöschen versucht. Forscher haben dann den Spalt zur anderen Dimension aufgemacht, die Dämonen wieder in unsere Welt gelassen, Experimente (mit denen wir es in dieser Höhle hier zu tun haben) mit ihnen durchgeführt, waren aber nicht mehr fähig, den Spalt zu schliessen.

Wir sind am nächsten Morgen aufgewacht und weitergezogen. Ein weiterer Gang führte uns zu einem kleinen Balkon, gehörend zum grossen Raum mit den beiden starken Dämonen. Kachrohr ging hinaus und spielte ein Lied, welches die Dämonen in Rage versetzte, doch eine von den tobenden Dämonen verursachte Wildböe traf ihn leider tödlich. Salomon hätte ihn zurück bringen können, allerdings hat Zag ja seinen alten Körper verschlungen, also mussten wir uns einen neuen Körper suchen.
Offensichtlich spielt die Ausstrahlung eine wichtige Rolle im Leben eines Barden, so dass wir uns dazu entschlossen, die passendste Leiche für die Reanimation auszuwählen. So kam es, dass Kachrohr nun in der Figur einer Zwergenfrau mit uns weiterreisen wird..

Nakai Kahzxar

Comments

Strich.

Das dr Kachi jetzt e Zwergedame isch, findi immerno dr Knūller! Haha :)
Alles in Allem e schōni Session gsi.

Agebot zāhlt natūrlich immrno: wer items will: PN an mi.

master out

Session 16 - Die Minotauren
 
FlorianSpitzli Ramos

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