Von Dämonen und Rudeltieren

Session 6 - Pohn zum dritten

Noch immer sind unsere Helden in der Stadt Pohn. Doch es wurde bereits beschlossen, die Stadt zu verlassen und so begann man mit den Vorbereitungen für die Abreise. Philandor verabschiedete sich schon früh vom Rest der Gruppe, um sich auf die Suche nach Informationen bezüglich seiner Vergangenheit zu machen.

Michael und Salomon waren indess noch immer auf der Suche nach einem Ansässigen Pelorzirkel. Jedoch wie bereits am Tage zuvor, konnten sie nichts weiter finden als einen Händler welcher sich versprach, sich im nächsten Augenblick jedoch nicht mehr erinnern konnte… Frustriert beschlossen die Beiden also in eine Bar zu gehen und den Tag würdig ausklingen zu lassen.

Was unser aller Lieblingstaugenix Kackrohr zu beginn dieses Tage genau getan hat, ist den Geschichtsschreibern leider nicht bekannt… Erst als Kackrohr gegen ende des Tages das Tempuskloster betrat, lüften sich die Nebel der Zeit wieder. Im Kloster suchte Kackrohr den ansässigen Priester auf, um ihn zu fragen, ob er einen professionellen Blick auf Michael werfen könne um sicher zu gehen, dass mit ihm alles in Ordnung ist. Aus ominösen Gründen willigte der Priester ein. Kackrohr machte sich also wieder auf, um Michael zu dem Priester zu bringen.

Schliesslich fand Kackrohr Michael und Salomon in der Bar zum Quellenden Euter. Wärend Salomon noch nüchtern war, war Michael den Abend hindurch neugieriger und hat den Boden somanch eines Bechers genauestens erforscht. Trotz der eher bescheidenen Verfassung Michaels, beschlossen die anderen zwei, ihn zum Priester zu bringen. Jedoch gestalltete sich schon der Weg zum Tempel schwierig, da Michael nicht mehr allzugut zu Fuss war. Endlich im Tempel angekommen, gelang es Kackrohr nur dank seinem Reaktionsvermögen, Michael davon abzuhalten, sich in den Weihwasserbehälter zu übergeben und ihm stattdessen seinen Handschuh hin zuhalten. Der Priester war sichtlich erfreut ab der Anwesenheit solch ilustrer Gestalten. Doch er empfing sie dennoch. Kackrohr erzählte ihm also die ganze Geschichte vom Fund der Kugel dem angeblich merkwürdigen Verhalten von Michael und dem Fund des goldenen Kelches. Michael jedoch wahr absolut nicht mehr in der Verfassung um irgendetwas weder zu dementieren noch zu bestätigen. Es wurde also beschlossen, sich am nächsten Morgen wider im Tempel zu treffen.

Nach einer für Michael viel zu kurzen Nacht, machte sich die dreier Gruppe wieder auf den Weg zum Tempel. Dort angekommen wartete der Priester bereits auf sie. Nachdem man kurz ein paar freundlichkeiten ausgetauscht hat, begann der Priester mit der Befragung von Michael. Als der Priester Michael zur Kugel befragte, stimmte die Grössenangabe von Michael nicht mit der überein, welche der Priester gerne gehört hätte. Nachdem die Untersuchung beendet wurde, gab der Priester bekannt, dass er nichts ungewöhnliches feststellen konnte.
Erschüttert über dieses seinen eigenen Annahmen widersprechende Antwort des Priester, erwähnte Kackrohr, als wäre er von allen guten Geistern verlassen, den goldenen Kelch welcher in der unterirdischen Kathedrale gefunden wurde. Glücklicherweise konnte Michael den Priester davon überzeugen, dass es keinen Kelch gäbe, denn erneut bekam der etwas zwielichtige Priester grosse Augen.
Nachdem diese Untersuchung mit dem erwarteten Resultat zu ende war, machte sich Michael auf, den lokalen Magiehändler aufzusuchen. Auf der Reise zum Händler, erzählte Salomon, dass er in der vorigen Nacht von unbekannten entführt wurde. Seine Entführer erzählten ihm, es ginge um die Aufnahme Michaels in den Stand eines Paladins, bevor sie ihn niederschlugen und auf die Strasse warfen. Ein Detail konnte Salomon jedoch erkennen und zwar sah einer seiner Entführer aus, wie eine kleinere Ausgabe desjenigen, welcher unseren Helden im versteckten Keller die Rätsel gestellt hatte.

Beim Händler angekommen, fragte Michael nach einem Gegenstand, um seinen bereits mächtigen Willen noch weiter zu stärken. Der Händler überlegte kurz, fand dann aber ein Amulet welches die Wünsche Michaels erfüllte. Da die bisherigen Auftraggeber unserer Helden jedoch sehr knauserig waren, musste eine alternative Bezahlmöglichkeit gefunden werden. Man einigte sich am Ende darauf, das Michael innert eines Jahres einige Objekte für den Mann finden muss oder sonst ein Jahr als dessen Sklave verbringen muss. Das grosse Problem bei diser Sache ist, alle diese Körperteile findet Michael nicht auf dieser Ebene…

Plötzlich bemerkte Michael mit Adleraugen, wie diese kleine Version des Rätselstellers vor dem Schaufenster vorbei lief. Ohne zu zögern nahm man die Verfolgung auf, doch nur Michael war in der lage, mit dem Alten schritt zu halten und ihn nach einer Verfolgungsjagt von mehreren Dutzend Kilometern schliesslich einzuholen. Doch gerade al Michael seine Hand auf die Schulter des Alten legte, wurde er von einem unsichtbaren Gegner mit der Wucht eines Güterzuges niedergeschlagen. Nach kurzer Bewusstlosigkeit, wurde Michael mit einer kleinen Schramme am Kopf von seinen Freunden gefunden.

Am Abend traff dan die ganze Gruppe wider aufeinander und man erfuhr, dass Philandor zwar einige Namen von Personen erfahren hat, von welchen er etwas über seine Herkunft erfahren könnte. Jedoch war die wirklich einzige hilfreiche Information, diejenige, dass einige der gesuchten Personen sich in einer Stadt im Norden aufhalten sollen. Aufgrund der neuen Ereignisse mit dem kleinen Rätselsteller, können unsere Helden allerdings doch noch nicht aufbrechen.

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FlorianSpitzli FlorianSpitzli

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